Leistungen im Projekt: strukturierte Koordination komplexer Gewerke
Die Modernisierung erforderte eine lückenlose Steuerung sämtlicher Schnittstellen. Daterra übernahm die Funktion als Generalunternehmer und verantwortete die vollumfängliche Organisation. Das Team sicherte durch eine fachspezifische Projektleitung die Abstimmung aller Realisierungsphasen, um die technische Infrastruktur ohne Unterbrechung der Prozesse zu aktualisieren.
Folgende Kernleistungen bildeten das Fundament der erfolgreichen Umsetzung:
- Zentrale Steuerung aller beteiligten Fachgewerke am Standort.
- Kontinuierliche Projektleitung zur präzisen Einhaltung der zeitlichen und technischen Abläufe.
- Engmaschige Termin- und Budgetüberwachung während der gesamten Ausführung.
- Fachspezifische Bauüberwachung zur Sicherung der Ausführungsqualität und technischer Standards.
Projekt-Highlights: technische Aufrüstung per 500-Tonnen-Kran
Ein zentrales Element war der Einsatz schwerer Hebetechnik, um die Komponenten inmitten der dichten Innenstadtbebauung sicher auf die Dachflächen zu heben. Hierbei erfolgte die Einbringung mehrerer Güntner V-Rückkühler, die mit einer Einzelleistung von jeweils 200 kW die Kälteversorgung sicherstellen. Parallel zur maschinentechnischen Installation wurde eine spezifische Schutz- und Sichtkonstruktion errichtet. Diese integriert die Anlage mit einer Gesamtkälteleistung von 250 kW sowohl akustisch als auch optisch in das bestehende Gebäudeensemble.
Projektabwicklung: Hochleistungskühlung im urbanen Zentrum
Da das Gebäude während der gesamten Realisierungsphase vollumfänglich durch die Mieter genutzt wurde, stand die Aufrechterhaltung aller Betriebsprozesse im Fokus der Planung. Um die Zielvorgaben ohne Unterbrechung der technischen Versorgung zu erreichen, koordinierte das Führungsteam aus Projekt- und Bauleitung insgesamt zehn Techniker sowie drei spezialisierte Fachgewerke. Diese personelle Aufstellung ermöglichte eine zügige Abwicklung als Generalunternehmer-Projekt im Bestand.
Besondere Herausforderungen: kältetechnische Präzision in 25 Metern Höhe
Die Realisierung war durch die Montage in exponierter Lage sowie strikte platzbezogene Restriktionen geprägt. Da die Arbeiten in der belebten Frankfurter Innenstadt stattfanden, musste der Kraneinsatz zeitlich exakt mit den kommunalen Vorgaben zur Nutzung des öffentlichen Verkehrsraums abgestimmt werden. Eine wesentliche Anforderung stellte der Schallschutz dar, da die Rückkühler in unmittelbarer Nähe zu genutzten Büroflächen positioniert wurden.
Zudem bedingte die Installation in 25 Metern Höhe eine detaillierte Prüfung der statischen Traglasten auf dem Dach. Die Einwirkung der Windkräfte auf die großflächige Schutzkonstruktion floss maßgeblich in die Planung ein, um die Standsicherheit dauerhaft zu gewährleisten. Durch die Erfahrung mit komplexen Bestandsprojekten wurden diese baurechtlichen und konstruktiven Hürden ohne Beeinträchtigung der Mieterprozesse gelöst.