Leistungen im Projekt – präzise Generalunternehmerschaft für maximale Sicherheit
Die Umsetzung erfolgte im Rahmen einer Generalunternehmerstruktur mit einer präzisen Steuerung sämtlicher technischer Abläufe und Schnittstellen. Ein spezialisiertes Team aus Projektleitern, Architekten und Statikern stellte die fachgerechte Ausführung der Brandschutzmaßnahme sicher. Da die Errichtung der F90-Wand direkt in die bestehende Infrastruktur des Rechenzentrums eingriff, bildete die Koordination der 30 aktiven Fachkräfte und sechs beteiligten Gewerke den Kern der Leistung.
- Übernahme der Generalunternehmerfunktion: Vollständige Organisation sowie Steuerung der beteiligten Gewerke zur Sicherung eines reibungslosen Projektablaufs.
- Fachübergreifende Bauleitung: Kontinuierliche Abstimmung der Ausführungsphasen unter Berücksichtigung statischer und architektonischer Anforderungen.
- Termin- und Ablaufkoordination: Detaillierte Planung der Zeitfenster, um die Systemverfügbarkeit während der gesamten Bauzeit zu wahren.
- Integration technischer Vorarbeiten: Abstimmung und Durchführung der notwendigen Vorarbeiten an der Gebäudetechnik, um die Wand normgerecht zu positionieren.
Projekt-Highlights: nahtlose Integration neuer Brandabschnitte in die Bestandsarchitektur
Das wesentliche Ergebnis der Maßnahme ist die lückenlose Trennung der Brandabschnitte von der Rohdecke bis zum Rohboden. Ein entscheidender Teil der Umsetzung war die vorbereitende Anpassung der TGA-Infrastruktur, um den Raum für die massiven Wandelemente freizumachen. Durch die präzise Planung wurde die bauliche Integrität gewahrt, während die neue Schutzbarriere ohne funktionale Einschränkungen für das Rechenzentrum fertiggestellt wurde.
Projektabwicklung: sechs Monate koordinierte Umsetzung technischer Vorgaben
Die Realisierung folgte einer definierten Etappierung über einen Zeitraum von sechs Monaten. Den Auftakt bildete eine tiefgreifende Bestandsanalyse der Infrastruktur sowie die baurechtliche Prüfung der Brandschutzanforderungen. In Abstimmung zwischen Architektur und Statik wurde die Positionierung der F90-Wand festgelegt, bevor die aktive Bauphase im September startete.
In der Umsetzungsphase steuerte Daterra als Generalunternehmer die parallelen Prozesse. Ein Fokus lag auf der Koordination der Schnittstellen, um die Verlegung der technischen Gewerke zeitlich präzise mit dem Wandaufbau zu verzahnen. Durch die Bauleitung vor Ort wurden alle Schritte im Zeitfenster realisiert, sodass der Abschluss im Februar mit der finalen Abnahme erfolgte.
Besondere Herausforderungen – Bauen im laufenden Betrieb unter winterlichen Bedingungen
Die größte Schwierigkeit bestand in der Durchführung der Arbeiten während der Wintermonate bei gleichzeitigem Schutz der sensiblen Umgebung. Um die Materialgüte und die Ausführungsqualität zu sichern, errichtete Daterra ein beheiztes Schutzzelt direkt über dem Arbeitsbereich. Parallel dazu forderte der laufende Betrieb des Rechenzentrums eine staubfreie und erschütterungsarme Arbeitsweise, um die Verfügbarkeit der IT-Systeme nicht zu gefährden. Zur Bewältigung der logistischen Anforderungen und zur Gewährleistung der Arbeitssicherheit bei Höhenarbeiten kam zudem ein umfassendes Schutz- und Arbeitsgerüst zum Einsatz.