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200 kW Hochleistung am Schienennetz: Präzisionsbau in sechs Monaten

Modulares Rechenzentrum
Im Jahr 2024 realisierte Daterra (ehem. FM Service) den Neubau einer hochverfügbaren Vermittlungsstelle. Das Projekt vereint ein 200-kW-Infrastrukturkonzept mit nachhaltigen Energielösungen auf engstem Raum. Trotz der komplexen Logistik an einer aktiven Bahnlinie entstand innerhalb eines straffen Zeitfensters eine zukunftssichere IT-Einheit, die höchste Anforderungen an die physische Sicherheit und technologische Leistungsfähigkeit erfüllt.

Leistungen im Projekt – die lückenlose Steuerung von über 20 Gewerken

Die Errichtung dieses Standorts erforderte eine lückenlose Koordination sämtlicher Projektphasen aus einer Hand. Daterra garantierte als zentrale Instanz die nahtlose Abwicklung von der ersten Genehmigung bis zur Übergabe der IT-Flächen. Folgende Leistungen wurden zentral gesteuert:

Projekt-Highlights: Symbiose aus 200 kW Rechenzentrumsleistung und 50 kW Photovoltaik

Die technischen Spezifikationen unterstreichen den hohen Anspruch an diesen modernen Telekommunikationsstandort. Herzstück der Anlage ist ein modulares System aus Beton-Fertigteilen, das physische Sicherheit mit einer kurzen Bauzeit vereint. Eine Gesamtleistung von 200 Kilowatt stellt die stabile Versorgung sicher, während ein teilweise redundantes Infrastrukturkonzept die Betriebskontinuität absichert. Zur Steigerung der Energieeffizienz integriert das Gebäude eine 50-kW-Photovoltaikanlage, die zur Abdeckung der Grundlast dient. Ergänzt wird dieses Konzept durch eine flächendeckende Dachbegrünung, die als natürlicher Hitzeschutz fungiert und die Energiebilanz unterstützt. Der passgenaue Ausbau der technischen Flächen bis zur finalen Platzierung der Serverracks vervollständigt die schlüsselfertige Modulstruktur.

Projektabwicklung: betriebsbereite Übergabe in nur sechs Monaten

Der Realisierungsprozess folgte einem präzise getakteten Zeitplan, um die vollständige Betriebsbereitschaft innerhalb von nur sechs Monaten zu garantieren. Nach der baurechtlichen Freigabe bildeten die Erschließung und die Tiefbauarbeiten die Basis für die anschließende Montage. Die zeitoptimierte Platzierung der Betonteile ermöglichte einen schnellen Aufbau der Gebäudehülle, wobei parallel dazu bereits die Solartechnik und die Dachbegrünung installiert wurden. Den Abschluss bildete die technische Integration der elektrotechnischen Systeme, was eine fristgerechte Fertigstellung des gesamten Standorts sicherstellte.

Besondere Herausforderungen: operative Leistung unter Hochdruck

Neben dem engen Zeitkorsett prägten komplexe Standortfaktoren die Umsetzung und unterstrichen die operative Belastbarkeit von Daterra. Die unmittelbare Nähe zu aktiven Bahnlinien brachte eine erhöhte Gefährdungslage mit sich, die ein umlaufendes Schutzgerüst sowie die permanente Überwachung durch einen Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (SiGeKo) erforderte. Zusätzlich erforderten die beengten Platzverhältnisse auf dem Gelände eine punktgenaue Taktung der Anlieferungen. Eine strikte logistische Steuerung stellte sicher, dass die Vielzahl der Gewerke ohne gegenseitige Einschränkungen zeitgleich agieren konnte, um die schlüsselfertige Übergabe unter Einhaltung aller Schutzauflagen zu realisieren.